8/19/2011

In meiner schwersten Zeit . . .

als ich monatelang am Inkubator meines neugeborenen Sohnes saß, hat mir ein lieber Mensch eine Karte mit den tröstenden Worten aus dem Gedicht von Dietrich Bonhoeffer geschickt. An diese Worte habe ich heute sofort wieder denken müssen, als ich von einem schlimmen Schicksal eines liebenswerten Menschen erfahren habe. Ich schreibe sie heute hier auf, in der Hoffnung, dass sie überall dort ankommen, wo tröstende Worte jetzt in dieser Minute gebraucht werden. Seit es meinem Kind einigermaßen gut geht, bete ich leider wieder viel zu selten, aber heute schließe ich alle die bis zum nächsten Morgen kämpfen müssen, in mein Gebet ein.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.


1 Kommentar:

Ingeborg hat gesagt…

Liebe Melanie,

dein Eintrag hat mich sehr berührt. Genau diese Worte haben mich schon oft getröstet.
Danke!

LG Ingeborg